Effektive Parodontitis-Behandlung mit modernen Verfahren
Wird eine Parodontitis rechtzeitig erkannt und fachgerecht behandelt, kann der Krankheitsverlauf in den meisten Fällen erfolgreich gestoppt und das Zahnhaltegewebe stabilisiert werden. Die moderne Zahnfleischbehandlung erfolgt dabei individuell und orientiert sich am jeweiligen Schweregrad der Erkrankung.
Ablauf der Parodontitis-Behandlung nach aktueller S3-Leitlinie
- Diagnostik: Erhebung des vollständigen Parodontalstatus mit Messung aller Zahnfleischtaschen und röntgenologischer Beurteilung des Knochens
- Vorbehandlung: Professionelle Reinigung, Mundhygieneschulung und Beseitigung von Entzündungsfaktoren
- Antiinfektiöse Therapie: Gründliche Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen (geschlossenes Vorgehen) zur Entfernung bakterieller Beläge und entzündungsverursachender Keime
- Chirurgische Therapie: Bei tiefen Resttaschen gezielte parodontalchirurgische Maßnahmen bis hin zur Regeneration von Knochen und Zahnfleisch
- Unterstützende Parodontitistherapie (UPT): Strukturierte Nachsorge in festen Intervallen – der Schlüssel zum langfristigen Behandlungserfolg
Ziel der Parodontologie: Erhalt Ihrer natürlichen Zähne
Das oberste Ziel der parodontologischen Behandlung ist es, Ihre natürlichen Zähne langfristig zu erhalten, Entzündungen zu beseitigen und die Gesundheit Ihres Zahnfleisches nachhaltig zu stabilisieren. Moderne Behandlungsmethoden ermöglichen eine schonende, effektive und nachhaltige Therapie für ein gesundes Zahnfleisch und ein sicheres Gefühl beim Lächeln.
Was zahlt die Krankenkasse?
Die systematische Parodontitis-Therapie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen: Von der Diagnostik über die antiinfektiöse Therapie bis zur unterstützenden Nachsorge (UPT) über zwei Jahre werden die Kernleistungen übernommen. Eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle und professionelle Vorsorge sind darüber hinaus entscheidend, um einen erneuten Krankheitsschub frühzeitig zu erkennen.
Häufige Fragen zu Parodontitis-Therapie
Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung?
Die aktive Behandlungsphase erstreckt sich meist über einige Wochen. Entscheidend ist die anschließende unterstützende Parodontitistherapie (UPT): Sie wird je nach Risikoprofil zwei- bis viermal jährlich durchgeführt und sichert den Behandlungserfolg dauerhaft.
Kann sich verlorener Knochen wieder aufbauen?
In geeigneten Fällen ja: Mit regenerativen Verfahren wie Schmelzmatrixproteinen oder Knochenersatzmaterialien lässt sich verlorenes Zahnhaltegewebe teilweise wiederherstellen. Ob das bei Ihnen möglich ist, klären wir anhand des Befundes.
Was kann ich selbst zum Behandlungserfolg beitragen?
Sehr viel: Die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten, der Verzicht auf das Rauchen und eine gute Blutzuckereinstellung bei Diabetes sind die wichtigsten Faktoren, die Sie selbst in der Hand haben – zusammen mit den regelmäßigen Nachsorgeterminen.
Passende Leistungen
Termine nach Vereinbarung
Vereinbaren Sie Ihren Termin telefonisch unter 08571 2018, per E-Mail an zahnarzt@dr-brunnhuber.de – oder bequem über unsere Online-Anfrage. Bei akuten Zahnschmerzen rufen Sie uns bitte direkt an.